Spielweisen und andere Möglichkeiten im Airsoft

Die Definition umfasst viele Elemente, die in Bezug auf die Motivation und den Nutzen genauerer Erläuterungen bedürfen.
Zum einen gibt es die weit verbreitete Spielweise, die aus dem Paintball bekannt ist. Bis auf die Tatsache, dass man hier nicht mit Farbkugeln schießt, sondern in der Regel 6 mm Plastikkugeln, so gennante BBs, verwendet. Man spielt in Quickgames (Schnellspiele) oder in lang ausgedehnten Szenarios, den Operations (OPs) gegeneinander. Sinn und Zweck solcher Spiele ist es immer, dass zwei oder mehrere Parteien in einem taktisch orientierten Zusammenspiel, vordefinierte Ziele erreichen. Dies kann vom Halten einer Flagge bis hin zum Erobern eines Objektes reichen. Hierbei ist im Wettstreit Fairness das oberste Gebot. Da es keine Markierungen bei Treffern gibt wie beim Paintball, sind die Treffer von jedem Getroffenen selber anzuzeigen. Bewegung, Schnelligkeit und Teamplay sind hierbei oft der Schlüssel zum Sieg. Es ist besonders hervorzuheben, dass Sicherheit und Teamplay bei allen Spielen, neben dem Spaßfaktor natürlich, im Vordergrund stehen. Ramboverhalten und Nichtbeachtung der Sicherheitsbestimmungen werden sofort sanktioniert, notfalls mit Spielfeldverweis.

Zum anderen gibt es auch das so genannte Sportschiessen, welches unter dem Begriff IPSC (International Practical Shooting Confederation) bekannt ist. Hierbei handelt es sich um ein Parcoursschießen, bei dem es um Schnelligkeit, Zielgenauigkeit und Präzision geht. Im IPSC werden internationale Wettkämpfe ausgetragen und ist die sportlich anerkanntere Variante des Airsoft.